Ihre Gesundheit ist uns wichtig - bei uns stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt
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Rambouxstraße 132N
50737 Köln
© Physioteam Longerich

Hallo, ich bin Roman.
Ich bin Roman Schattschneider, Physiotherapeut und Inhaber des Physioteam Longerich. Heute gehören drei Standorte in Longerich, Bornheim und am Kölner Neumarkt dazu.
Dass daraus einmal mehr als eine einzelne Physiotherapiepraxis werden würde, war ursprünglich nicht geplant. Mit der Zeit ist daraus aber eine ziemlich klare Vorstellung davon entstanden, wie ich diesen Weg weitergehen möchte.
Ich bin überzeugt davon, dass gute Arbeitsbedingungen, gute Physiotherapie und wirtschaftlicher Erfolg keine Gegensätze sein müssen.
Im Gegenteil: Für mich hängt das eine unmittelbar mit dem anderen zusammen.
Meine Idee hinter dem Physioteam Longerich
Nach vielen Jahren an der Behandlungsbank merke ich heute, dass mich inzwischen vor allem die andere Seite meines Berufs reizt: Praxen weiterzuentwickeln, neue Ideen umzusetzen, Strukturen zu verbessern und Arbeitsbedingungen zu schaffen, unter denen gute Arbeit überhaupt möglich ist.
Denn für mich beginnt gute Patientenversorgung nicht erst an der Behandlungsbank.
Wenn Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, vernünftige Bedingungen vorfinden, eine gute Ausstattung haben und sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können, haben sie auch die Voraussetzungen, gute Arbeit zu leisten.
Davon profitieren unsere Patienten – und am Ende wiederum das Unternehmen.
Genau auf dieser Grundlage möchte ich das Physioteam Longerich weiterentwickeln.
Wie ich Arbeitgeber sein möchte
Meine eigenen Erfahrungen als Arbeitnehmer haben meine Vorstellung davon, wie ich eine Praxis führen möchte, ziemlich stark geprägt.
Ich hatte großartige Chefs, von denen ich bis heute etwas mitgenommen habe. Und ich hatte Chefs, bei denen ich ziemlich genau gelernt habe, wie ich es später einmal nicht machen möchte.
Einer meiner besten ehemaligen Arbeitgeber kam aus der Gastronomie. Er gab uns sehr viel Freiheit und vertraute darauf, dass wir unsere Arbeit vernünftig erledigen. Wenn wir Mist gebaut hatten, konnte er allerdings genauso deutlich werden. Und trotzdem ging man danach nicht nach Hause und dachte: „Was für ein Arsch“, sondern meistens eher: „Okay. Er hat schon recht.“
Er war klar, aber fair.
Genau diese Mischung aus Vertrauen, Eigenverantwortung und klarer Kommunikation möchte ich auch beim Physioteam Longerich schaffen.
Ich möchte, dass unsere Mitarbeiter vernünftig arbeiten können. Dazu gehören für mich eine gute Ausstattung, ein ordentliches Arbeitsumfeld und die Möglichkeit, sich fachlich und persönlich weiterzuentwickeln. Und genauso gehört dazu, dass nicht wegen jeder Kleinigkeit unnötig Druck aufgebaut wird.
Das bedeutet nicht, dass bei uns niemand Leistung bringen muss oder jeder machen kann, was er möchte. Wir müssen alle unseren Teil beitragen, damit eine Praxis funktioniert. Und natürlich passieren dabei auch Fehler.
Aber wenn etwas schiefläuft, kann man darüber sprechen: Was ist passiert? Welche Folgen hatte es? Und wie machen wir es beim nächsten Mal besser?
Dafür muss man niemanden kleinmachen.
Wirtschaftlichkeit und Verantwortung
Mit dieser Haltung bin ich natürlich nicht der Erste.
Robert Bosch hat mich schon lange beeindruckt. Bereits 1906 führte er in seinem Unternehmen den Achtstundentag ein. Dahinter stand nicht nur ein sozialer Gedanke, sondern auch die Erkenntnis, dass vernünftige Arbeitsbedingungen, Motivation, Leistungsfähigkeit und wirtschaftlicher Erfolg miteinander zusammenhängen können.
Dieser Grundgedanke ist über hundert Jahre alt und für mich trotzdem erstaunlich aktuell.
Ich glaube daran, dass man Wohlstand aufbauen kann, ohne dafür andere Menschen ausnutzen zu müssen.
Natürlich müssen unsere Praxen Geld verdienen. Rechnungen und Gehälter müssen bezahlt werden, Investitionen müssen möglich sein und am Ende muss ein Unternehmen profitabel sein. Ich möchte daran auch überhaupt nichts beschönigen.
Aber für mich besteht ein großer Unterschied zwischen profitabel und maximal profitabel.
Ich vergleiche das gerne mit einer Zitrone: Wenn ich unbedingt noch den allerletzten Tropfen herauspressen möchte, weiß ich erst, dass wirklich nichts mehr darin war, wenn ich die Schale längst beschädigt habe.
Irgendwann muss man auch sagen können: Das reicht. Das funktioniert gut. Daran muss ich nicht noch weiter drehen.
Ich selbst würde meine Haltung deshalb vielleicht als eine Art Sozialkapitalismus beschreiben. Ein Unternehmen muss wirtschaftlich gesund sein. Aber genauso müssen die Menschen gesund bleiben, die diesen wirtschaftlichen Erfolg überhaupt erst ermöglichen.
Denn daraus entsteht für mich eine ziemlich einfache Kaskade:
Wenn Mitarbeiter gerne zur Arbeit kommen, vernünftige Bedingungen vorfinden, sich entwickeln können und sich auf ihre eigentliche Arbeit konzentrieren können, können sie gute Arbeit leisten.
Wenn sie gute Arbeit leisten, werden unsere Patienten vernünftig behandelt.
Und wenn Patienten zufrieden sind und gerne wiederkommen, profitiert davon wiederum das Unternehmen.
Für mich widersprechen sich wirtschaftlicher Erfolg und Arbeitnehmerfreundlichkeit deshalb nicht. Im besten Fall bedingen sie sich gegenseitig.